Hühnerflöhe bekämpfen - Diese Maßnahmen & Mittel helfen wirklich!

Flöhe bei Hühnern? Hühnerflöhe bekämpfen - Dieser Artikel erklärt ausführlich das Vorgehen und die möglichen Mittel beim Flohbefall von Hühnern

Zwei Hühner gucken erwartungsvoll, wartend auf Hilfe bei Hühnerflöhen
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Hühnerflöhe im Stall – eine kleine Invasion

Auch wenn wir schon seit einigen Jahren auf unserem Hof keine Hühner mehr halten und wir, zumindest meiner Erinnerung nach, nie größere Probleme mit Flöhen bei den Hühnern hatten, so erinnere ich mich doch noch gut, wie ich als Kind in den Schulferien bei meiner Großtante in den Hühnerstall geschickt wurde um die Frühstückseier zu holen und schon nach den ersten Schritten im Stall sah, wie die Flöhe auf der Suche nach einer Blutmahlzeit meine Beine ansprangen. In kürzester Zeit waren Schuhe und Beine geradezu übersät von den Parasiten, so dass ich unverrichteter Dinge und sehr zügig aus dem verseuchten Unterschlupf floh. Ob und wie damals der Flohplage im Stall begegnet wurde, kann ich nicht mehr sagen, aber ein prägendes Erlebnis war dieser erste Kontakt mit Hühnerflöhen in jedem Fall.

In diesem Artikel möchte ich, abgesehen von dieser kleinen Anekdote, allen von Flöhen bei ihren Hühnern geplagten Frühstückseiessern helfen, die Hühnerflöhe zu bekämpfen. Dabei schauen wir uns im ersten Abschnitt an, wie der Lebenszyklus der Schädlinge ist, um besser verstehen zu können worauf es beim Hühnerflöhe bekämpfen ankommt. Um im zweiten Abschnitt dann konkret zu schauen was man bei einem Flohbefall der Hühner tun kann, ob für die Flohbekämpfung unbedingt chemische Mittel gegen Flöhe eingesetzt werden müssen und wo die Risiken dabei liegen. Also, legen wir los!

    Inhaltsverzeichnis des Artikels
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  1. Hühnerflöhe? – Kenne deinen Feind
  2. Flöhe bei Hühnern – Übertragungswege
  3. Hühnerflöhe bekämpfen – Mittel und Wege
  4. Dem Flohbefall bei Hühnern vorbeugen
  5. Was ist Kieselgur eigentlich?
  6. Hühnerflöhe bekämpfen – chemische Mittel
  7. Produktvorschläge
  8. Weiterführende Artikel

Hühnerflöhe? – Kenne deinen Feind

Tatsächlich werden auch Vögel (und somit auch Hühner) von Flöhen befallen. Es werden also nicht nur Säugetiere von den Parasiten heimgesucht, wie im Volksmund immer wieder gesagt wird. Zwar leben etwa 90% aller Floharten auf Säugetieren (Katzen, Hunde, Ratten, Menschen etc.) aber die verbleibenden 10% tummeln sich in Federtieren aller Art. Das reicht bei weitem aus um Hühnerställe und Vogelvolieren bis unter die Dachkante mit dem Hühnerfloh - Ceratophyllus gallinae (auch allgemein als Vogelfloh bezeichnet) zu verseuchen.

Prozentuale Verteilung der verschiedenen Flohstadien - DiagrammWo wir hier gerade über Zahlen reden... In diesem Zusammenhang ist es auch interessant für das Hühnerflöhe bekämpfen zu wissen, dass weniger als 10% der gesamten Flohpopulation (Eier, Larven, Puppen, adulte (erwachsene) Flöhe) auf den Wirtstieren leben. Über 90% finden sich in der Umgebung in der Einstreu, in Fußbodenritzen, in den Nestern usw... Im Prinzip sind alle Bereiche innen wie auch außen, an denen sich die Tiere regelmäßig aufhalten, eine potentielle Wohnstätte für die Hühnerflöhe.

Hühnerflöhe unterscheiden sich sowohl in ihrem Aussehen, als auch in ihrem Verhalten und der Lebensweise nur unwesentlich gegenüber ihren Artverwandten auf Hund und Katze. Mit dem Katzenfloh haben sie außerdem gemein, dass sie ebenfalls nicht sehr wählerisch bei ihren Wirtstieren sind. So gehen die Vogelflöhe auch auf andere Vierbeiner und uns Menschen über, wenn der Befallsdruck groß genug ist. Das wir keine Federn haben schützt uns also ganz und gar nicht vor den Flohbissen und dem fiesen Juckreiz auf der Haut, wie sicher schon der ein oder andere Hühnerfreund schmerzhaft feststellen konnte.

Um zu verstehen warum das Hühnerflöhe bekämpfen im Allgemeinen so schwierig und langwierig ist, sollten wir uns den Lebenszyklus der kleinen Quälgeister einmal näher ansehen.

Eines vorweg. Hühnerflöhe sind unglaublich fruchtbar! Ein befruchtetes Flohweibchen legt unter guten Bedingungen etwa 20 bis 50 Eier pro Tag(!) im Federkleid auf den Tieren ab. Die Floheier sind dabei echte Winzlinge und kaum mit dem bloßen Auge erkennbar. Sie sind weißlich glänzend und nur etwa 0,3 – 0,5mm groß. In etwa wie ein feines Sandkorn im Vogelsand. Das besondere an den Eiern ist, dass sie nicht, wie man vielleicht denken könnte, klebrig sind oder Widerhaken haben um sich am Wirtstier „festzuklammern“, sondern völlig glatt daherkommen und so quasi bei jedem Schritt oder Schütteln der Tiere aus den Federn herausfallen um sich vorteilhaft auf Liege- und Aufenthaltsplätzen zu verteilen. Nach nur 8 bis 10 Tagen schlüpfen aus den Floheiern die winzigen, etwa 1mm langen Hühnerfloh Larven aus. Sie sind Lichtscheu und verkriechen sich gerne in dunkle Ritzen oder ins innere der Heu- und Strohhalme des Einstreus, um sich vor Licht und Austrocknen zu schützen. Lebenszyklus der Hühnerflöhe - DiagrammDie Larven ernähren sich hauptsächlich vom Kot der adulten Tiere. Deren Kot besteht zu großen Teilen aus unverdautem, gesaugtem Blut der Hühner oder anderer Wirtstiere.

Nach nun wiederum etwa 10 bis 15 Tagen verpuppen sich die nun auf fast 4mm Länge angewachsenen Flohlarven und warten auf eine günstige Gelegenheit als fertiger Floh zu schlüpfen. Die Flohpuppen in ihren Kokons sind in diesem Zustand bestens gegen Austrocknen, Licht und äußere Einflüsse (teilweise auch gegen Insektizide) geschützt. Dazu kommt noch, dass die Außenhülle der Kokons klebrig ist und als zusätzlicher Schutz Sand und Staub daran haften bleibt, der den Kokon regelrecht panzert.

Nach weiteren 8-10 Tagen hat sich die Verwandlung bei guten Bedingungen abgeschlossen. Das heißt aber nicht, dass die Hühnerflöhe nun auch unbedingt schlüpfen müssen. In ihrer Schutzhülle können sie ohne auszutrocknen gut und gerne 4-6 Monate überstehen. Erst durch äußerliche Reize wie erhöhter Druck auf die Puppe, erhöhte Wärme oder ein Anstieg des CO2 Gehaltes durch den Atem der Tiere in der nahen Umgebung (so zum Beispiel in den Nestern von Vögeln und Hühnern), schlüpfen die Flöhe aus und versuchen sofort auf ein nahes Wirtstier überzugehen.

So ist ein kompletter Flohzyklus bei Hühnerflöhen (und auch bei allen anderen Floharten) im Idealfall in gerade mal 30 bis 40 Tagen durchlaufen worden. Wie explosionsartig innerhalb von wenigen Monaten bei oben genannten Zahlen eine Flohpopulation bei idealen Bedingungen wachsen kann, mag man sich kaum bildlich vorstellen!

Flöhe bei Hühnern – Übertragungswege

Es gibt viele Wege, die ein Floh in den Hühnerstall nehmen kann. Auch wenn die Hühner keinen direkten Auslauf ins Freie haben braucht nur ein einziges, neu dazu gekommenes Huhn befallen sein um in kürzester Zeit den ganzen Stall mit Flöhen zu verseuchen. Freilaufende Hühner haben sowieso überall im Garten oder auf der Wiese die Möglichkeit Kontakt zu Flöhen aufzunehmen. Da braucht man sich über die Übertragungswege wohl eher kein Kopfzerbrechen bereiten.

Aber auch Vogelnester am Haus oder Stall können eine Brutstätte für Vogelflöhe sein. So wurden bei einer Untersuchung von Nestern der Kohlmeisen in den 1980er Jahren festgestellt, dass jedes Nest mit durchschnittlaich über 100 Flöhen besiedelt war. Was der Wind da so alles aus leerstehenden Vogelnestern herauswehen und verteilen kann, ist bei solchen Zahlen wirklich gut vorstellbar.

Darüber hinaus tragen aber auch wir Menschen bei einem Besuch im Hühnerstall eventuell Puppen oder Eier der Hühnerflöhe von außen, über Dreck an den Stiefeln oder an der Kleidung mit in den Stall ein.

Hühnerflöhe bekämpfen – Mittel und Wege

Konnte man klar einen Flohbefall bei den Hühnern identifizieren (es könnten ja auch andere Parasiten wie Milben oder Federlinge sein), heißt es im ersten Schritt mal den Stall komplett zu entseuchen. Dazu sollte man

  • Die Tiere erstmal in ein anderes Gehege umsiedeln, (nicht vergessen später auch entseuchen!)
  • Dann die komplette Einstreu gründlichst entfernen und am besten verbrennen oder zumindest sehr weit vom Stall entsorgen oder vergraben etc.
  • Jetzt Sitzstangen, Kackbretter und sonstige Einrichtung nach Möglichkeit ausbauen und gründlichst reinigen und / oder mit einem Gasbrenner abbrennen (Achtung Feuergefahr!), falls man einen Brenner zur Hand hat.
  • Nun macht es Sinn alle Ritzen und Hohlräume im Stall gründlich auszusaugen und ebenfalls auszubrennen, wenn möglich.
  • Um auch dem letzten Rest der Hühnerflöhe den Garaus zu machen, wird nun der gesamte Raum (einschließlich Boden, Wände und Decke mit Kieselgur (nennt sich auch Diatomeenerde) eingestäubt. (Dabei unbedingt einen Mundschutz tragen um die feinen Stäube nicht einzuatmen). Zur Wirkweise von Kieselgur schreibe ich gleich noch was.
  • Nun werden auch noch die Hühner gründlich mit Kieselgur bestäubt um das Federvieh ebenfalls zu entseuchen. Augen und Nasen der Tiere vor dem Staub schützen!
  • Jetzt noch alle weiteren Plätze außerhalb des Stalles an denen sich die Hühner regelmäßig aufhalten, gründlich reinigen und abbrennen und anschließend ebenfalls mit der Diatomeenerde satt bestäuben.
  • Puh, fertig!

Klingt nach viel Arbeit? Ja, ist es auch, aber je gründlicher man beim Hühnerflöhe bekämpfen vorgeht, je wahrscheinlicher ist es, am Ende auch wirklich Ruhe vor diesem Ungeziefer zu haben. Leider ist damit die Arbeit noch nicht ganz beendet. Um auch wirklich alle Flöhe in allen Entwicklungsstadien zu erwischen, macht es Sinn innerhalb der nächsten 3-4 Wochen regelmäßig gründlich auszumisten und die Einstreu komplett zu erneuern. Außerdem ist es ebenfalls sinnvoll ein bis zweimal die Woche, häufig von den Hühnern besuchte Stellen im Stall und Umgebung, mit dem Kieselgur einzustäuben.

Dem Flohbefall bei Hühnern vorbeugen

Ganz ausschließen lässt sich ein Befall mit Hühnerflöhen nie. Zu viele Möglichkeiten sind im täglichen Leben gegeben um sich diese Parasiten wieder in den Hühnerstall (oder auch die eigene Wohnung) einzuschleppen. Aber man kann regelmäßig bestimmte Maßnahmen ergreifen um das Risiko einer Flohseuche zu minimieren. Ist auch nicht übermäßig aufwendig, versprochen!
Man sollte

  • regelmäßig den Stall ausmisten und vom Kot der Tiere reinigen.
  • Den Hühnern ermöglichen regelmäßige Sandbäder zu nehmen. In den Sand sollte immer etwas Diatomeenerde untergemischt werden, um die Vogelflöhe aber auch alle Milben auf den Tieren zu beseitigen.
  • Nicht mehr genutzte Vogelnestern an Haus und Stall sollten zeitig entfernt werden um diese potentiellen Infektionsherde (sind übrigens auch Wohnstätten für Taubenzecken und anderes Ungeziefer), auszuschließen.
  • In regelmäßigen Abständen unzugängliche Ritzen und Löcher neu mit dem Kieselgur bestäuben um den Parasiten keine Rückzugsmöglichkeiten zu bieten.
  • Als Streu kein Heu oder Stroh nutzen, da sich Flöhe und Larven dort gut im Inneren der Halme verstecken können. Nutzen sie stattdessen besser Sägemehl oder Hobelspäne.

Was ist Kieselgur eigentlich?

Für alle, die Kieselgur / Diatomeenerde noch nicht kennen, hier eine kurze Erklärung dazu und wie die Wirkweise dieses Mittels ist.

Diatomeenerde ist ein ganz und gar natürlicher Stoff aus fossilen Schalen abgestorbener Kieselalgen, den Diatomeen. Dieser Kieselgur wird zu einem meist weißen oder gräulichen Puder aufbereitet, der dann mittels Stäubeflaschen gegen quasi alle Schädlinge und Kleinstinsekten eingesetzt werden kann.

Dabei ist die Wirkweise des Kieselgurs rein mechanisch. Was für uns wie ein sehr, sehr feines Puder aussieht, entpuppt sich unter dem Mikroskop wie eine Wüste aus spitzen und sehr scharfkantigen Schalensplittern der Kieselalgen. Krabbelt nun ein Hühnerfloh oder anderes Ungeziefer über eine bestäubte Oberfläche, wird seine Haut / sein Panzer verletzt und er erleidet einen für ihn dramatischen Feuchtigkeitsverlust, der meist in 24 bis 72 Stunden zu seinem Tod führt. Er trocknet schlichtweg aus. Für alle größeren Lebewesen ist die Diatomeenerde völlig ungefährlich, wenn wir sie nicht regelmäßig einatmen. Die Stäube können allerdings bei Dauerbelastung das Lungengewebe schädigen. Daher sollte man immer einen Mundschutz beim Bestäuben nutzen oder folgenden Tipp ausprobieren.

Tipp: Wer Kieselgur nicht in trockenem, staubigem Zustand verarbeiten möchte, kann das Pulver auch im Verhältnis 1:6 (also 1kg Gur auf 6 Liter Wasser) anmischen und dann mit einer handelsüblichen Druckspritze verteilen. Die Wirksamkeit des Kieselgurs bleibt dabei vollständig erhalten.

Hühnerflöhe bekämpfen – chemische Mittel

Wer der biologischen Schädlingsbekämpfung mittel Kieselgur und Abbrennen der Flächen nicht zutraut das Problem mit den Hühnerflöhen im eigenen Stall in den Griff zu bekommen, kann natürlich auch auf zahlreiche chemische Mittel gegen Flöhe zurückgreifen. Ein Karton Eier mit Warnschild Fipronil im Hintergrund - chemische Flohmittel gegen HühnerflöheAllerdings sollte sowohl bei der Umgebungsbehandlung im Stall sowie bei der direkten Behandlung am Vogel im Vorfeld abgeklärt werden, ob und falls ja, wie lange ein Verzehrverbot von Eiern und Fleisch der behandelten Tiere besteht. Manche erinnern sich vielleicht ja noch an den Fipronilskandal aus dem Jahr 2017, als Millionen Eier vernichtet werden mussten, weil ein nicht zugelassenes Insektizid (Fipronil) zur Desinfektion in Hühnerställen großflächig eingesetzt wurde. Ob man zuhause nach einem Einsatz chemischer Mittel zur Bekämpfung von Hühnerflöhen, sein morgendliches Ei mit gutem Gefühl essen kann, muss allerdings jeder für sich entscheiden. Im gewerblichen Anbau sollte in meinen Augen ganz genau geschaut werden, wie intensiv welche Wirkstoffe gegen Ungeziefer eingesetzt werden müssen und man sollte sich auf jeden Fall an die gesetzlichen Vorgaben von Wartezeiten und Dosierungen halten. Das Motto „viel hilft viel“ ist beim Einsatz von chemischen Insektiziden bei Nutztieren auf jeden Fall fehl am Platze!

Darüber hinaus gibt es zur Behandlung der Hühnerflöhe direkt am Vogel im Handel und beim Tierarzt so genannte Spot-On Präparate, die händisch auf die Haut der Hühner aufgebracht werden. Sie enthalten ein Insektizid, dass sich innerhalb einiger Stunden unter der Haut selbständig am ganzen Körper verteilt und das dann die Hühnerflöhe bei jedem neuen Biss mit dem Blut aufnehmen und absterben.

Zur Umgebungsbehandlung gibt es sehr effektive Insektizide auf Basis von Pyrethroiden wie zum Beispiel den Wirkstoffen Permithrin, Teramethrin oder Cypermethrin. Gerne wird diesen Insektizieden auch noch ein Entgiftungshemmer (Piperonylbutoxid) zugesetzt, der den Entgiftungsprozess im Ungeziefer dämpft. Neben dieser Dämpfung wird seitens der Industrie so auch versucht, immer häufiger werdende Resistenzen gegen die Pyrethroide auszuhebeln. Oben genannte Wirkstoffe werden auch in Kombinationsprodukten im Handel vertrieben. (z.B. Röhnfried Mitex).

Piperonylbutoxid wird zwar nach heutigem Kenntnisstand für Menschen als wenig toxisch eingestuft, ist aber auch immer wieder in der Kritik. In 2019 sollen zur Toxizität beim Menschen neue EU-weite Studien durchgeführt werden.

Wer nicht zur ganz harten Chemiekeule greifen möchte, kann zur Hühnerflohbekämpfung auch auf Sprays mit dem ätherischen Öl Geraniol zurückgreifen. Geraniol ist ein unter anderem in Geranien (daher der Name) enthaltenes, natürliches und gut wirkendes Insektizid. Allerdings ist auch Geraniol nur unter Vorsicht direkt am lebenden Tier anzuwenden, da es zu allergischen Reaktionen führen kann (wie die meisten ätherischen Öle bei direktem Hautkontakt). Bei Küken und geschwächten Tieren sollte man meiner Meinung nach geraniolhaltige Mittel nicht anwenden.

Von halbgaren Tipps aus dem Internet, man solle einfach den Stall mit Heizöl oder Diesel aussprühen, um dem Hühnerfloh beizukommen, kann ich nur abraten! Zum einen wird so alles im Stall - einschließlich Erdreich darunter – zu Sondermüll umgewandelt, wenn der Diesel durch Ritzen und Fugen ins Erdreich gelangt (im schlimmsten Fall auch ins Grundwasser (!)) und zum anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass die Hühner eine solche Behandlung ihrer Wohnstätte unbeschadet überstehen. In meinen Augen ist ein Einsatz wie hier beschrieben, eine absolute Umweltsünde ersten Grades!

Ich hoffe, ich konnte ihnen mit meinem Artikel zum Hühnerflöhe bekämpfen Hilfestellung beim Kampf gegen diesen lästigen Parasiten geben. Viel Erfolg im Kampf gegen den Flohbefall bei ihren Hühnern!

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