Was hilft gegen Marder? Marderschreck und Mittel gegen Marder

Marderschreck und Co. Darf man Marder fangen und töten, oder Marder vergiften? Was hilft gegen Marder? Alles zu Möglichkeiten wie Marderfallen und Mittel gegen Marder.

Marder auf einem Baumstumpf - mittel gegen marder
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Was hilft gegen Marder?

Egal ob man ein Problem mit Mardern im Haus oder auch im Fahrzeug hat, als Laie wird man mit einer schier unendlichen Anzahl an Marderfallen, Mittel gegen Marder und Marderschreck – Gerätschaften überschwemmt, wenn man sich auf den gängigen Verkaufsplattformen im Internet umsieht. Die große Auswahl ist zwar gut im Sinne der Konkurrenz unter den Herstellern, hilft dem Anwender allerdings nur wenig die richtige Entscheidung im Kampf gegen den Steinmarder zu treffen.

Neben den sehr ausführlichen Artikeln „Marder im Haus“ und „Marder im Auto“ soll dieser Artikel nun noch einmal alle Möglichkeiten zur Marderabwehr und zum Marder vertreiben auflisten und wichtige Hinweise zur Anwendung sowohl im Motorraum als auch auf dem Speicher geben. Neben den klassischen Gerätschaften zum Marder fangen wie Marderfallen, Ultraschall-Geräten (Marderschreck) und chemische Mittel gegen Marder, werden auch noch einmal Hausmittel angesprochen und was bei ihrer Anwendung zu beachten ist.

    Inhaltsverzeichnis des Artikels
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  1. Marder töten – Marder vergiften
  2. Den Marder fangen – mit Marderfallen
  3. Mittel gegen Marder
  4. Produktvorschläge
  5. Weiterführende Artikel

Marder töten – Marder vergiften

Im ersten Schritt stellt sich für viele Geplagte die Frage in wie weit es Möglich ist Marder zu töten um eine „schnelle Lösung“ des Problems herbei zu führen. Grundsätzlich ist das Marder töten in Deutschland erlaubt, da sie nicht unter das Artenschutzgesetz fallen. Allerdings gibt es laut Jagdrecht durchaus einige Einschränkungen, will man als Hausbesitzer auch Rechtskonform handeln. So ist zum einen die Schonzeit der Tiere von Anfang März bis Mitte Oktober zu beachten, in der die Tiere auf keinen Fall gejagt werden dürfen. Daneben ist ein so genannter Sachkundenachweis zur korrekten Handhabung von Fallen und Mitteln um Marder zu töten zwingend erforderlich. Dieser Sachkundenachweis ist meist mit einem eintägigen Kurs verbunden – wo solch ein Kurs zu absolvieren ist, können sie von ihrem Kreisjägermeister erfahren. Daneben muss auch sichergestellt sein, dass Marderfallen zum Fang bzw. zum Marder töten gesetzlich zugelassen sind. Sind alle angegebenen Anforderungen erfüllt, kann auch als Laie auf dem eigenen Grundstück (und nur da!) den Tieren mit Tötungsabsicht nachgestellt werden, da der Grundbesitz Eigentümer laut Jagdgesetz ein Hausrecht zur Jagd hat.

Tipp: Zu den angegebenen Punkten können noch weitere Richtlinien bestehen, die je nach Region und Bundesland und sogar auf Kreisebene unterschiedlich sein können. Wer hier auf Nummer sichergehen möchte, sollte ebenfalls mit dem Kreisjägermeister über die geltenden Bedingungen sprechen.

Generell kann man also zum Thema Marder töten sagen, dass der Aufwand um ein Tier töten zu dürfen in aller Regel zu aufwendig und kostspielig für den Laien ist, als dass dieser Schritt Sinn machen würde, da es auch ohne Marder zu töten genügend Möglichkeiten gibt dem Störenfried zu Leibe zu rücken und ihn mit einem Marderschreck oder chemischen Mitteln gegen Marder zu vertreiben oder ihn mit Marderfallen einzufangen und entsprechend vom eigenen Grundstück zu entfernen.

Den Marder fangen – mit Marderfallen

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Spontan fällt den meisten Menschen bei der Frage „was hilft gegen Marder?“ als besonders einleuchtend die Marderfalle ein. Allerdings ist das Aufstellen einer Marderfalle durchaus mit praktischen Schwierigkeiten behaftet, die sich nicht auf den ersten Blick zeigen. Schauen wir uns das Marderfangen mit der Marderfalle einmal genauer an…

Totschlagfallen

Wie bereits im obigen Abschnitt beschrieben ist das Marder töten an zwingende Regeln gebunden, die auf jeden Fall eingehalten werden sollten. Zum Einsatz kommen als Totschlagfallen die so genannte „Conibearfalle“, das „Eiabzugseisen“ und der „Schwanenhals“ (nicht alle sind überall in Deutschland zugelassen). Die genannten Marderfallen arbeiten alle ähnlich. Sie bestehen meist aus zwei gezahnten, gebogenen Eisenteilen die mittels einer Feder gespannt werden und bei Berührung eines Auslösers zuschnellen und im Idealfall einen Genickbruch des Tieres erzeugen. Stellen sie sich einfach die Fallen aus Abenteuerfilmen oder auch aus Museen vor. Die aktuellen Marderfallen arbeiten noch immer nach dem gleichen Prinzip und sehen oft auch sehr ähnlich aus. Bei dieser Art der Fallen ist grundsätzlich immer problematisch, dass die Tiere nicht immer ideal erwischt werden und dann kein sofortiger Tod eintritt. Es kann durchaus sein, dass die Marder vor dem Verenden einige Zeit Qualen erleiden müssen. Totschlagfalle für Marder - beispielhafte DarstellungJeder der diese Form der Fallen zum Marder töten dennoch einsetzen möchte, sollte sich im Vorfeld dringend überlegen, was er wohl macht, wenn er das gefangene Tier bei der Fallenkontrolle noch lebend, aber schwer verletzt vorfindet! Darüber hinaus besteht auch immer eine hohe Gefahr nicht das gewünschte Tier zu erwischen und Nachbars Hauskatze oder einen freilaufenden Hund etc. schwer zu verletzen. Ganz zu schweigen von der akuten Gefahr für spielende Kinder! Setzen sie also Totschlagfallen immer nur an Orten ein, bei denen ganz klar sichergestellt ist, dass keine anderen Tiere oder Menschen zu Schaden kommen können. Meiner Meinung nach sollte man schlicht ganz auf dieses barbarische Fangen und Marder töten verzichten, da es genügend humanere Alternativen zu dieser Fangmethode gibt!

Marder fangen mit Kastenfallen

Wer per se mit Marderfallen arbeiten möchte, sollte besser zu so genannten Lebendfallen greifen. Sie sind grundsätzlich in zwei verschiedenen Ausführungen im Handel erhältlich. Zum einen werden Kastenfallen angeboten, die wie eine rundum geschlossene Röhre gebaut sind (oft aus Holz), die meist an beiden Enden eine Klappe aufweist, die durch einen Auslösemechanismus zuklappt und den Marder im Inneren gefangen hält. Durch ein Sichtfenster kann der Fang, ohne die Falle öffnen zu müssen, dann geprüft werden. Zum anderen sind Fallen aus einem Drahtgeflecht, die nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten wie die geschlossenen Kastenfallen, ebenfalls im Handel erhältlich. Die Praxis zeigt allerdings, dass die geschlossenen Kastenfallen häufig besser von den Tieren angenommen werden, weil bei ihnen der Eindruck von Schutz innerhalb der Röhre höher ist als bei dem offenen Drahtgeflecht. Abhilfe kann hier unter Umständen eine Decke oder Tuch zum abdunkeln schaffen.

  • Achten sie beim Aufstellen der Marderfallen darauf, dass sie fest auf dem Boden stehen und verankern sie sie am besten noch zusätzlich im Boden um ein Umkippen bei einem erfolgreichen Fang zu vermeiden. Gerade bei den meist leichteren Drahtfallen eine sinnvolle Maßnahme.
  • Stellen sie Fallen immer genau vor Ein- und Ausgängen oder in den Laufpässen der Marder auf um auch einen schnellen Erfolg garantieren zu können.
  • Beachten sie auch, dass Lebendfallen mindestens alle 12 Stunden kontrolliert werden müssen (gesetzliche Vorgabe) um zum einen bei einem Fehlfang (ein Haustier, Igel oder ähnliches) schnell Abhilfe schaffen zu können und zum anderen den gefangenen Tieren durch die Enge des Raumes keine Qualen zufügen.
  • Achten sie darauf die Marderfalle vor dem Einsatz von Menschengerüchen möglichst zu befreien. Am besten einmal gründlich ohne Reiniger auswaschen oder auch mit Erde aus dem Garten abreiben, danach die Falle am besten nur mit Einmalhandschuhen anfassen.
  • Als Marderköder eigenen sich sehr gut frische Eier, Geflügelfleisch, Schinken oder auch Fisch in der Falle.
  • Wurde ein Marder gefangen, muss er mindestens 25km, besser sogar 50km weit weg vom Fangort wieder freigelassen werden um sicher das Wiedereinwandern zu verhindern. Beachten sie beim auswildern aber unbedingt, dass dies nur mit der Genehmigung des dortigen Jagdpächters erlaubt ist. Kümmern sie sich am besten schon im Vorfeld um eine mögliche Absprache.
  • Marder fangen mittels Lebendfallen unterliegt genauso der Schonfrist wie das Marder töten mit Schlagfallen!

Auch wenn die Idee des Marderfangens auf den ersten Blick verlockend erscheint, bleibt in der Praxis der Fangerfolg oft über längere Zeit aus, da viele Bedingungen erfüllt sein müssen, damit schlussendlich der Marder auch in die Falle geht. Daneben sind die Anschaffungskosten solcher Kastenfallen ebenfalls nicht zu vernachlässigen und das Freilassen ebenfalls mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden. Übrigens werden freigewordene Marderreviere schnell wieder durch Nachzügler ersetzt. Es kommt nicht selten vor, dass nur wenige Wochen nach einem erfolgreichen Marderfang schon das nächste Tier den Dachboden besucht und sich häuslich einrichtet, wenn hier nicht entsprechende Maßnahmen getroffen wurden um zukünftige Zuwanderung zu vermeiden. Daher ist generell das Fangen der Marder mit Marderfallen nur in den seltensten Fällen tatsächlich als wirkungsvolle Maßnahme zu empfehlen.

Mittel gegen Marder

Nachdem wir nun die Möglichkeiten von Marderfallen durchgegangen sind, stellt sich natürlich die Frage was man noch tun kann um Marder zu vertreiben, bzw. gänzlich von Haus und Auto fernzuhalten.

Chemische Wirkstoffe und Mittel gegen Marder

Nun, neben vorbeugenden Maßnahmen, wie dem Verschließen von Zugängen am Haus – wie ausführlich beschrieben im Artikel Marder im Haus gibt es unzählige chemische Sprays und Mittel gegen Marder die versprechen die Tiere erfolgreich fernzuhalten. Chemische Mittel gegen MarderSie bedienen sich dabei verschiedenster Wirkstoffe aus Extrakten von Geruchsstoffen der natürlichen Feinde der Marder (Wie Bären, Luchsen oder auch uns Menschen) oder sie setzen auf pflanzliche ätherische Öle zum Beispiel auf Basis von Geraniol oder Lavendin und Mineralsalze um einen für die empfindlichen Nasen der Marder unangenehmen Geruch oder Geschmack zu verbreiten. Welche Mittel und Wirkstoffe die beste Wirkung erzielen ist immer wieder heiß diskutiert und führt nicht wirklich zu einem eindeutigen Ergebnis. Richtig angewandt bieten allerdings die meisten im Handel angebotenen Vergrämungsmittel durchaus eine Wirkung. Dabei ist es auch unerheblich ob das Mittel gegen Marder in Form eines Sprays, Duftstäbchens, Schaums oder einer Paste angeboten wird. Überlegen sie sich im Vorfeld welche Darreichungsform für ihren Einsatzzweck als die sinnvollste erscheint. Beim Einsatz von chemischen Mittel gegen Mardern ist zu beachten, dass…

  • ...Alle Mittel, die sich gegen die Nase der Tiere richtet nur einen sehr begrenzten Wirkradius haben und gegebenenfalls an mehreren Stellen ausgebracht werden müssen um flächendeckend Wirkung zu erzielen.
  • ...Die zu schützenden Flächen regelmäßig (meist im Abstand von 2-4 Wochen) neu bestückt / besprüht werden müssen um dauerhaft Wirkungsvoll zu sein.
  • ...Viele Mittel, die im Freien angewendet werden kaum Wirkung zeigen, da sich der Geruch schnell verflüchtigt.
  • ...Manche Wirkstoffe in den Mittel auch beim Menschen allergische Reaktionen bei Berührung auslösen können (z.B. Geraniol).



Ultraschallgeräte - Marderschreck

Ultraschall gegen Marder bedient sich Schallwellen die oberhalb des menschlichen Hörvermögens Ultraschallgeräte gegen Marder - Auswahlliegen und somit nur für manche Tiere wie zum Beispiel dem Marder hörbar sind. Im Prinzip arbeitet ein Marderschreck wie ein Lautsprecher der unregelmäßig, mit hoher Lautstärke Töne ausgibt der die Tiere mit ihrem empfindlichen Gehör stört und sie zum Rückzug zwingt. Wer möchte sich schon in permanenter Dauerbeschallung aufhalten? Auch wenn Ultraschallgeräte gegen Marder einen zweifelhaften Ruf genießen, können diese Geräte sehr wirkungsvoll sein, vorausgesetzt man beachtet beim Einsatz einige Regeln.

  • Alle Geräte haben nur einen begrenzten Wirkradius. Je lauter sie sind, umso größer der Radius. Im Auto im Einsatz reichen Schalldrücke ab etwa 80dBA durchaus aus, auf Dachböden sollten die Geräte 100dBA und mehr leisten können.
  • Ultraschallwellen werden leicht von Hindernissen blockiert. Montieren sie die Geräte so, dass sie möglichst ungehindert (ohne Kisten, Zeitungsstapel, Kartons und Gerümpel im Weg) alle Bereiche im Raum abdecken können.
  • Große oder verwinkelte Räume sollten mit mehreren Geräten abgedeckt werden.
  • Ein Bewegungssensor oder eine Zeitschaltuhr zum Einschalten der Ultraschallgeräte macht Sinn, wenn nicht eine permanente Dauerbeschallung erwünscht ist.
  • Achten sie auf eine ausreichend feste Montage in Fahrzeugen, damit das Gerät nicht verloren gehen kann.
  • Montieren sie Geräte in Räumen am besten immer oberhalb vom Fußboden (etwa 0,5 bis 1m über dem Boden sind meist ideal).
  • Nutzen sie nach Möglichkeit Geräte, die an einer Steckdose angeschlossen werden können um einen dauerhaften Schutz zu gewährleiten und nicht mit ständig leeren Batterien kämpfen zu müssen. Batteriegeräte am besten nur mit Bewegungssensor.

Beachten sie beim Einsatz von Ultraschallgeräten zum Marderschutz darauf, dass unter Umständen auch Haustiere wie Hunde und Katzen durch den Lärm in Mitleidenschaft gezogen werden können. Das gilt insbesondere bei der Montage im Freien oder in offenen Carports etc. Der Einsatz auf dem Speicher oder unter der Motorhaube ist dagegen meist unbedenklich, da die Schallwellen stark vom Motorraum oder Speicherdecke geschluckt werden.

Tipp: Den Marderschreck gibt es übrigens auch in Kombination mit einem Lichtblitzer, der unregelmäßige, helle Lichtimpulse in den Raum aussendet um die vertreibende Wirkung des Marderschrecks noch zu verstärken.

Speziell für Fahrzeuge gibt es auch Marderschreck Kombigeräte, die einen Elektroschocker mitbringen, der über ausgelegte Metallplättchen den Tieren bei Berührung einen ungefährlichen, aber schmerzhaften Stromstoß versetzt. In Kombination mit dem Ultraschalllärm eine besonders wirksame Methode um den Marder zu vertreiben.

Elektrozäune

Auch Elektrozäune, die mit einem Weidezaungerät betrieben werden und in der Praxis genauso Marderschreck mit Stromarbeiten wie elektrische Weidezäune können eine gute Möglichkeit darstellen den Mardern unmissverständlich klar zu machen, dass sie unerwünscht sind. Gerade wenn es gilt Aufstiege an Regenrinnen, Kletterhilfen für Pflanzen, Zäune oder griffige Hauswände zu schützen, bietet ein stromführender Draht einen wirkungsvollen Marderschutz. Ein Marder der einmal einen Schlag beim Aufstieg aufs Dach abbekommen hat, überlegt sich ganz genau ob er sich nicht an anderer Stelle eine gemütlichere Bleibe sucht. Mit ein wenig Geschick sind Halter und Drähte schnell montiert und in Betrieb genommen, aber achten sie bei der Montage darauf, sie unerreichbar für Mensch und Haustier zu befestigen um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Maschendraht auf Balkon und unter dem Auto

Klingt seltsam? Ist es aber nicht! Ein wirkungsvolles Mittel gegen Marder stellen auf dem Balkon oder in der Rabatte ausgelegter Kaninchendraht dar, da es Marder verabscheuen auf solchen „unsicheren“ und beweglichen und Geräusche machenden Untergründen zu laufen. Auch ein auf einen Holzrahmen gespannter Kaninchendraht, der unter das Auto beim Motorraum geschoben wird, verhindert sehr zuverlässig einen Besuch der Marder unter der Motorhaube.

Hausmittel gegen Marder

Nicht selten werden auch einfache Hausmittel gegen Marder eingesetzt, die allerdings nicht immer auch wirklich erfolgreich als Marderschutz taugen. So sind Hundehaare im Motorraum oder auf dem Dachboden nicht wirklich abschreckend für die Tiere. Toilettensteine Auswahl als Mittel gegen MarderAuch Mottenkugeln und Klosteine bieten nur einen sehr begrenzten Radius an Schutz außer man dosiert die „Stinker“ so hoch, dass man am Ende selbst im Schlafzimmer darunter einen Geruch wie auf dem „Bahnhofsklo“ aushalten muss. Menschenurin im Motorraum oder in Schälchen auf dem Speicher bieten durchaus einen gewissen Schutz und vertreibt mitunter die Marder, allerdings ist auch hier der Gesamtnutzen zweifelhaft, weil die „Duftnote“ regelmäßig aufgefrischt werden muss um seine Wirkung dauerhaft zu tun.

Daneben wird auch oft vorgeschlagen ein Radio entweder per Bewegungssensor oder per Zeitschaltuhr auf dem Speicher zu platzieren und so dem ruhesuchenden Marder den Schlaf zu vermiesen. Ob es allerdings sinnvoll ist das Gerumpel durch den Marder auf dem Dachboden gegen ein auf voller Lautstärke lärmendes Radio einzutauschen, bleibt sicherlich jedem selbst überlassen.

Alles in allem bieten Hausmittel gegen Marder keinen Mehrwert den Fertigprodukten gegenüber. Zumal sie auch immer einen gewissen Aufwand und auch Geldeinsatz erfordern und dazu oft nur einen begrenzten Nutzen bringen. Der Aufwand lohnt also in den meisten Fällen nicht. Ausnahme sind die weiter oben beschriebenen Kaninchendrahtmatten, die für kleines Geld und mit wenig Aufwand ganz ohne Chemie und Geruchsbelästigung einen effektiven Schutz gegen das Eindringen des Marders in Autos und ins Haus verhindern können.

Als Fazit bleibt die Erkenntnis, dass die einfachsten Maßnahmen oft die wirkungsvollsten sind. Achten sie also darauf, dass alle Zugangswege ins Haus mardersicher gemacht werden und parken sie ihr Auto, wenn irgend möglich in einem geschlossenen Raum. Ist dies nicht möglich helfen Kaninchendraht und günstige chemische Mittel am Auto und in kleinen abzudeckenden Räumen gut. Große Räume und Außenanlagen lassen sich dagegen gut mit Ultraschallgeräten und Elektrozäunen dauerhaft sichern.

Mit all diesem geballten Wissen über Mittel gegen Marder gefüttert, ist der Kampf gegen die unliebsamen Besucher für sie sicher kein Problem mehr. Ich wünsche viel Erfolg mit Marderschreck, Marderfalle und Co.!

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