Erdflöhe bekämpfen - Alle Mittel zur Vorbeugung & Bekämpfung

Sie müssen in ihrem Garten oder auf dem Feld Erdflöhe bekämpfen? Alles über den Flohkäfer - Mittel und Verfahren zur Vobeugung und Bekämpfung

Eine Auswahl verschiedener Erdflöhe
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Erdflöhe – sind das wirklich Flöhe?

Viel mehr als den umgangssprachlichen Namen haben die Erdflöhe mit den ansonsten als Flöhe bezeichneten Parasiten an unseren Hautieren nicht gemein. Vielmehr sind die „Psylliodes“ eine Gattung der Flohkäfer, die etwa 200 Arten umfasst und in unseren Gärten und Feldern leben. Sie ernähren sich rein pflanzlich und können insbesondere für Sämlinge, Setzlinge und junge Pflanzen bedrohlich werden, wenn ein massenhafter Befall auftritt. Tatsächlich gibt es doch eine Gemeinsamkeit der Erdflöhe mit den sonstigen Flöhen. Sie haben besonders kräftig ausgebildete Hinterläufe, die sie dazu befähigen im Verhältnis zur Körpergröße sehr weite Sprünge zu machen. So entstand vermutlich auch im Volksmund der Name „Erdfloh“. Ob und wie man im Garten Erdflöhe bekämpfen kann (biologisch und chemisch), welche Arten überhaupt bemerkenswerten Schaden anrichten, wie man sie bestimmen und unterscheiden kann, welche Pflanzen in der Regel von Erdflöhen befallen werden können und viele weitere Fragen rund um die Erdflöhe soll im Verlauf dieses Artikels besprochen werden.

    Inhaltsverzeichnis des Artikels
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  1. Erdflöhe als Pflanzenschädling – wichtige Arten
  2. Der große Rapserdfloh (Psylliodes chrysocephalus)
  3. Gelbstreifiger Kohlerdfloh (Phyllotreta nemorum)
  4. Hanferdfloh (Psylliodes attenuatus)
  5. Erdflöhe bekämpfen
  6. Vorbeugende Maßnahmen gegen Erdflöhe
  7. Bekämpfende Maßnahmen
  8. Produktvorschläge
  9. Weiterführende Artikel

Erdflöhe als Pflanzenschädling – wichtige Arten

Nur die wenigsten der etwa 200 Arten der Flohkäfer sind in unserer Klimazone so häufig anzutreffen, dass sie einen ernstzunehmenden Schaden an unseren Nutz- oder Zierpflanzen anrichten, der ein Flohkäfer bekämpfen tatsächlich rechtfertigen würde. Folgende Flohkäfer Arten sollen hier vorgestellt werden:

  • Rapserdfloh (Psylliodes chrysocephalus) – auch als großer Rapserdfloh bekannt. Dieser Erdfloh ist vermutlich die bekannteste Art der Erdflöhe, weil wir in der Regel auf ihn treffen, wenn wir im Garten Kohl oder andere Kreuzblütengewächse angebaut haben.
  • Gelbstreifiger Kohlerdfloh (Phyllotreta nemorum) – ebenfalls in unseren Breiten weit verbreitet. Ein weiterer Schädling der es auf unseren Kohl abgesehen hat.
  • Hanferdfloh (Psylliodes attenuatus) – auch als Hopfenerdfloh bekannt, befällt am liebsten genau diese beiden Pflanzen und kann insbesondere im Hanfanbau ganze Ernten für bestimmte Verarbeitungszwecke unbrauchbar machen.
  • Kartoffelerdfloh (Psylliodes affinis) – soll an dieser Stelle nur der Vollständigkeit halber genannt werden, da er in aller Regel auf dem Feld und im Garten nur wenige wirklich bemerkenswerte Schäden an Kartoffeln, Tomaten und anderen Nachtschattengewächsen anrichtet und sich hier ein Erdflöhe bekämpfen meist erübrigt.

Die drei erstgenannten Arten schauen wir uns im Folgenden einmal ein wenig genauer an, damit der oder die Übeltäter auch genau bestimmt werden können und eine erfolgreiche Erdflohbekämpfung umgesetzt werden kann.

Der große Rapserdfloh (Psylliodes chrysocephalus)

Diese etwa 3-4mm große Erdfloh Art wird zwar Rapserdfloh genannt, allerdings sollte das nicht darüber hinwegtäuschen, dass auf seinem Speiseplan (wie bei den meisten anderen Erdflöhen) die meisten Kreuzblütengewächse stehen. Er befällt also auch die meisten Kohlarten, wilden Rettich, Hirtentäschel, Ackerrüben oder auch wilden Senf usw.

Das Aussehen des Käfers ist auf den ersten Blick eher unscheinbar. Sein bläulich – schwarzer Körper, der auch ins bräunliche übergehen kann, Rapserdfloh und Larve im ungefähren Maßstabzeigt in manchen Fällen auch einen leichten Metallic-Schimmer. Wie bei allen Erdflöhen sind seine Hinterbeine stark ausgeprägt und befähigen ihn zu kräftigen Sprüngen. Seine Larven werden 7-8mm lang und sind im Grundton weiß mit sehr kleinen dunklen Flecken, die der Larve ein schmutziges Aussehen verleihen. Drei ausgeprägte Beinpaare am Vorderkörper und ein dunkel abgesetzter Kopf und Hinterteilbereich machen das Aussehen der Erdfloh Larve charakteristisch.

Die Erdflöhe schlüpfen im Juni bis Juli und fressen an den Stängeln und Blättern der Pflanzen. Da sie aber nicht gut Trockenheit und Hitze vertragen, halten sie ich in den Sommermonaten in geschützten und schattigen Bereichen auf. Erst im Herbst, ab September fangen die Weibchen an ihre Eier in der Nähe der Wirtspflanzen im Boden abzulegen, aus denen dann nach etwa 14 Tagen die Raupen schlüpfen, die sich in Blätter und Stiele der Pflanzen hineinfressen (Minierfraß) und dort überwintern. Insbesondere bei Jungpflanzen (z.B. beim Winterraps) können die Pflanzen durch die Erdflöhe stark in ihrem Wachstum gehemmt werden und zusätzlich durch die Verletzungen an der Pflanze Krankheitserreger eindringen, welche der Pflanze zusätzlich über die Wintermonate zusetzen.

Gelbstreifiger Kohlerdfloh (Phyllotreta nemorum)

Dieser Verwandte des Rapserdflohs ist im Gesamten noch etwas kleiner. Er bringt nur eine Länge von etwa 2 bis 3 mm ans Lineal. Allerdings ist sein Körper etwas auffälliger gezeichnet als bei den oben beschriebenen Erdflöhen. Auch er ist in seiner Grundfarbe schwarz mit einem entweder bläulichen oder grünlichen Schimmer, aber an beiden Seiten seiner Flügeldecken finden sich ockergelbe, recht breite Streifen. Seine Larven sehen denen des Rapserdflohs ganz ähnlich und werden auch bis etwa 7mm lang.

Der gelbstreifige KohlerdflohKohlerdflöhe überwintern als Käfer an geschützten Stellen unter Hecken oder an Waldrändern um dann bereits im März wieder mit ihrem Fresswerk zu beginnen. Auch der Kohlerdfloh bevorzugt Kreuzblütler aller Art. Dabei nagt er an bodennahen Blättern kleine, durchgehende Löcher bzw. schabt nur eine Seite der Blätter ab (so genannter Fensterfraß). Bereits Ende Mai legen die Weibchen ihre Eier nahe der Wirtspflanzen auf dem Boden oder an den Unterseiten bodennaher Blätter ab und die Larven schlüpfen etwa 10 Tage später. Sie fressen dabei an den Wurzeln der Pflanzen, oder minieren die Blätterstiele. Etwa 3 Wochen bleiben sie im Larvenstadium um sich dann zu verpuppen und bereits im Juli als Käfer zu schlüpfen, die ebenfalls wieder an den Blättern der Pflanzen nagen.

Die Kohlerdflöhe gelten im Rapsanbau als unproblematisch, da sie sich nicht wie der große Rapserdfloh bis zum Vegetationspunkt der Jungpflanzen durchfressen und hierdurch das Wachstum hemmen. Nichts desto trotz, kann bei einem starken Befall der Erdflöhe bei jungen Kohlpflanzen und Sämlingen der starke Blattfraß zu Wachstumsstörungen und -verzögerungen führen, die mitunter empfindliche Ertragsverluste mitbringen können.

Hanferdfloh (Psylliodes attenuatus)

Anders als seine vorherbeschriebenen verwandten Erdfloh Arten ist der Hanf- oder Hopfenerdfloh nicht auf Kohlarten und Raps spezialisiert, sondern nutzt vor allem die Hopfenpflanze, bzw. die Hanfpflanzen als sein Betätigungsfeld. Aber auch die gemeine Brennnessel verschmäht er nicht. Diese Art der Erdflöhe ist weit auffälliger in seiner Erscheinung als seine oben beschriebenen Verwandten. Hanferdfloh freigestelltAuch sie werden zwar nur etwa 3mm lang, aber ihr Körper glänzt durchweg metallisch grün bis Kupferfarben. Dazu sind sowohl die Fühler, als auch die Beine orangerot abgesetzt. Die Larven des Hanferdflohs sind ganz ähnlich den Larven der beiden beschriebenen verwandten Arten und werden ebenfalls bis etwa 7mm lang.

Auch der Hanferdfloh beginnt mit seinem zerstörerischen Werk bereit gegen Ende März nach seiner Winterpause. Er frisst dabei an den jungen Trieben und Blättern der Pflanzen und erreicht hiermit ein ganz ähnliches Schadbild (die Blätter wirken wie mit feinem Schrot durchschossen) wie die verwandten Erdflöhe. Bereits ab Mitte Mai beginnt die Eiablage und die Larven verbringen den Sommer über im Boden, während die Elterngeneration im Sommer abstirbt. Ab etwa September schlüpft die neue Generation der Erdflöhe und frisst an den Blättern der Pflanzen. Der größte Schaden wird gerade im Frühjahr an den Jungpflanzen verursacht. Gerade beim Hanf kann der Fraß am Stängel dazu führen, dass er nicht mehr zur Weiterverarbeitung genutzt werden kann. Aber auch der Fraß an den Blüten von Hanf und Hopfen kann die folgende Ernte stark beeinträchtigen.

Erdflöhe bekämpfen

Nachdem wir nun die Erdflöhe erkennen und unterscheiden können und darüber hinaus wissen wie und wo sie ihr Fresswerk vollbringen, sollte darüber nachgedacht werden, wie man gegen die Erdflöhe vorgehen kann.

Da die Arten alle eng miteinander Verwandt sind, muss beim Erdflöhe bekämpfen im Folgenden nicht zwischen den verschiedenen Arten unterschieden werden. Wie immer sollte bei der Bekämpfung der Erdflöhe vor allem im heimischen Garten nur im Ausnahmefall zu chemischen Maßnahmen gegriffen werden um Kohl und Co. vor den Schädlingen zu schützen. Gerade beim Anbau von Lebensmitteln ist die Nutzung von Insektiziden immer sehr kritisch zu betrachten. Zumal gerade beim Anbau im kleinen Umfang eigentlich genügend umweltverträgliche Maßnahmen zur Verfügung stehen um die von den Erdflöhen verursachten Schäden in Grenzen zu halten.

Vorbeugende Maßnahmen gegen Erdflöhe

Da gerade Keimlinge und Jungpflanzen im Frühjahr durch den Fraß der Erdflöhe gefährdet sind, ist eine frühe Anzucht, bzw. Aussaat ein erstes Mittel um dem Erdfloh keine Chance zu geben die Pflanzen zu stark im Wachstum zu hemmen. Gleichzeitig sollte man generell auf gute Wachstumsbedingungen der Jungpflanzen achten, damit sie zügig aus den kritischen Wachstumsstadien herauswachsen können.

Daneben kann man es den Erdflöhen auch insofern schwerer machen, indem man ihnen den Lebensraum um die Pflanzen herum ungemütlich gestaltet. Sie mögen keine lockere und feuchte Erde, sodass bei entsprechendem, dauerhaften Feuchthalten und regelmäßigem Auflockern des Bodens wieder etwas Zeit für das Wachstum der Pflanzen gewonnen werden kann.

Manche Gärtner empfehlen beim Kohlanbau im Garten auch Mischkulturen mit Salatpflanzen (nicht Rucola!), Bohnenkraut oder Spinat anzulegen um dem Befall vorzubeugen. Allerdings gibt es hierzu auch gegenteilige Meinungen, Schadbild und Eier des geldbstreifigen Erdflohs an Unterseite eines Kohlblattesdie keinen positiven Effekt beim Erdflöhe bekämpfen durch Mischkulturen feststellen konnten. Einen Versuch ist es aber meiner Meinung nach wert.

Darüber hinaus können die Kohlpflanzen regelmäßig bei Sonnenschein mit kaltem Wasser abgespritzt werden. Die Flohkäfer mögen dieses feuchte warm/kalt Wechselbad nicht.

Auch ein Bestäuben der Blätter mit Gesteinsmehl in den frühen Morgenstunden gilt als gutes Mittel zur vorbeugenden Abwehr der Erdflöhe. Wer kein Gesteinsmehl oder Algenkalk zur Hand hat, kann auch gute Ergebnisse mit Roggenmehl erzielen.

Um den Erdboden um die Pflanzen herum länger feucht zu halten kann auch ein regelmäßiges Mulchen mit Rasenschnitt helfen es den Flohkäfern schwer zu machen.

Im großflächigen Anbau können ganz junge Anzuchten im Freien auch mit sehr engmaschigen Schutznetzen mit Maschenweiten unter 1mm abgedeckt werden um zumindest im Frühjahr den Zuzug der Erdflöhe von außen abzuhalten. Bereits angesiedelte Käferbestände bleiben hiervon natürlich unberührt.

Aber auch die Förderung verschiedener Fressfeinde der Erdflöhe kann helfen die Schäden an den angebauten Pflanzen zu minimieren. So gelten neben Igeln und Spitzmäusen auch verschiedene Raubkäferarten, Laufkäfer und bestimmte Schlupfwespenarten als natürliche Feinde der Erdflöhe. Generell ist eine hohe Biodiversität im eigenen Garten der Erfahrung nach immer ein guter Schutz, dass Schädlinge nicht in so hoher Zahl auftreten, um wirklich Schaden anrichten zu können.

Bekämpfende Maßnahmen

Um einen akuten Erdflohbefall zu bekämpfen wird im biologischen Anbau empfohlen die Pflanzen mit einer Brühe (nicht Jauche!) aus Rainfarn oder auch Wermut ca. 2mal pro Woche zu benetzen.

Tipp: Um eine Brühe aus den Pflanzen herzustellen, werden von Blüte und Kraut der Pflanzen etwa 300 bis 500g frische Pflanzenteile in 10 Litern Wasser angesetzt, dann etwa 24 Stunden ziehen gelassen und anschließend etwa 20 bis 30 Minuten abgekocht und auskühlen gelassen. Sind Rainfarn oder Wermut nur in getrocknetem Zustand vorhanden, sollte nur etwa 1/10, also 30 bis 50g, der Kräuter zur Zubereitung der Brühe genutzt werden.

Im Hochbeet und in sonstigen kleinen Beeten können eventuell auch Leimfallen und Gelbsticker zwischen den Pflanzen den Käferbestand etwas in Schach halten. In größeren Pflanzungen sind Leimfallen oder Gelbschalen dagegen nur zur Befallskontrolle sinnvoll einsetzbar.

Im herkömmlichen landwirtschaftlichen Anbau werden heute meist Insektengifte aus der Klasse der Pyrethroide genutzt um die Erdflöhe zu bekämpfen. So sind zum Beispiel die Wirkstoffe

  • Cypermethrin
  • Chlorpyriphos
  • Deltamethrin
  • oder Cyhalothrin

wirksam zum Erdflöhe bekämpfen. Allerdings weisen wohl Studien zufolge immer mehr der Tiere Resistenzen gegen die Pyrethroide auf, sodass auch nicht immer eine effektive Bekämpfung der Erdflöhe gewährleitet sein könnte. Alternativ wird heutzutage gerade Saatgut mit so genannten neonicotinoiden Wirkstoffen gebeizt. Allerdings sind Neonicotinoide seit einigen Jahren stark in die Kritik geraten, da sie für das Absterben der Bienen verantwortlich gemacht werden. Nachgewiesenermaßen ist die Bienentoxizität der neonicotinoiden Mittel als mittel bis hoch eingestuft worden. (Seit 2018 ist die Nutzung von Neonicotinoiden in Deutschland im Freilandanbau stark eingeschränkt worden).

Noch einmal der Appell an alle Naturfreunde. Nutzen sie auch zum Erdflöhe bekämpfen nur in Ausnahmefällen Insektizide um die Gesundheit und die Natur nicht zusätzlich weiter zu belasten! Bei konsequenter Anwendung der vorbeugenden Maßnahmen gegen die Erdflöhe, ist die Gefahr einer Plage, die ernsthafte Schäden in großem Stil an den Pflanzen verursacht gegenüberzustehen, nur selten gegeben.

Ich hoffe, ich konnte ihnen mit meinem Artikel eine gute Hilfestellung beim Erdflöhe bekämpfen geben und wünsche ihnen weiterhin viel Erfolg beim Gärtnern und Anbauen!

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